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Date : Wednesday 18 August 2004 @ 16:14:25 :: Sujet : La vie de l'Association
Assoziation A.P.E.V. / H.E.M.K.
Die Assoziation APEV / HEMK ( Hilfe für Eltern misshaandelter Kinder)
ist eine französische staatliche Hilfsorganisation von Opfern, die
anderen Opfern zu Hilfe kommen.
Diese Assoziation ist daher entstanden, dass Eltern ermordeter oder
spurlos verschwundener Kinder das Bedürfnis empfanden, einander zu
treffen. Im Laufe der Versammlungen ist den Eltern klar geworden, dass
nicht alle Familien das Drama auf die gleiche Weise erlitten. Wenn
gewisse Familien das Leiden so "gut" wie möglich - falls man das so
sagen darf - überstanden, verlief die Sache bei anderen ganz umgekehrt.
Um da eingreifen zu können, wurde die APEV / HEMK im Juni 1991
gegründet. Diese Assoziation versucht es, dass Staatsorgane,
Justizministerium, Untersuchungsbeamte sowie Richter sich der von den
Familien getroffenen Schwierigkeiten klar werden.
Die APEV / HEMK zählt heute beinahe hundert Familien, deren Kind ein
Verbrechen erdulden musste. Die APEV / HEMK wurde von Opfern
gegründet, und nur Eltern ermordeter oder spurlos verschwundener
Kinder sind drin tätig.
Ihr Präsident heisst Alain BOULAY.
Deren Tätigkeiten sind folgende :
Hilfsaktionen zugunsten der betroffenen Familien
Ein direkter Kontakt zwischen Familien, die das gleiche Drama
erlitten, ist wesentlich, und die APEV / HEMK bietet den Eltern die
Möglichkeit, sich zu treffen, zu sprechen, einander zu helfen. Ziel
der Assoziation ist es, die Familien in ihren Aktionen zu beraten und
zu unterstützen, und nicht, sie zu vertreten.
Den Familien kann verschiedenerweise beigestanden werden. Möglich sind :
- Versammlungen, wo die meiste Zeit die Eltern frei
miteinandersprechen
- Zusammentreffen mit Sprechthema, so z.B. trauern, um das Kind
trauern, Trauma, Wissenschatspolizei, Reform des Schwurgerichts oder
Gesetz über die Strafverfolgung der sexuellen Verbrecher ? in der
Anwesenheit von Justizbeamten, Richtern, Anwälten, Psychologen oder
Journalisten ?
- Organisation von Informationstagungen über einen
Schwurgerichtsprozess, mit der Teilnahme von Richtern, Anwälten und
Psychologen
- Begleitung und Unterstützung bei Schwurgerichtsprozessen
- Gerichtliche Ratschläge, Verwaltungsberatungen
- Teilnahme an Suchaktionen nach verschwundenen Kindern (Plakate, Internet ?)
- Sachbearbeitung jedes einzelnen persönlichen Falls
Rechte der Opfer
Die APEV / HEMK fordert eine Gleichheit der Rechte zwischen Opfern und Straftätern, zwischen Privatkläger/Nebenkläger und Verteidigung, in allen Phasen der Prozedur.
Die Assoziation macht Vorschläge, die sie der Regierung und den
betroffenen Ministerien vorweist, so z .B. 1992 die Begleitung und
Überwachung der sexuellen Verbrecher nach der Haftstrafe, oder 1995
die Schaffung einer Datenbank mit genetischen Informationen.
Bei der Ausarbeitung gewisser Gesetze wird sie vom Justizministerium
um Rat gefragt : so war es 1993 der Fall für das Gesetz über "reelle
lebenslängliche Gefangenschaft ", oder 1998 bei dem Gesetz, das
Vorbeugung und Repression der sexuellen Übeltaten gegenüber
Minderjährige verstärkte.
Schutzmassnahmen
Die Vorbeugungsmassnahmen betreffen fürs Wesentliche sexuelle Aggressionen und Entführungen.
Die APEV / HEMK unterstreicht, wie riskant gewisse Situationen sein
können. Ohne die wichtige Rolle der Erwachsenen bei der Sicherheit der
Kinder zu übersehen, muss den Kindern beigebracht werden, wie sie
selber potentiell gefährliche Situationen unterscheiden und vermeiden
können. Es geht darum, mit ihnen die Aggressionsgefahren zu
besprechen, wie man die Unfallrisikos bespricht.
In dieser Perspektive hat es die APEV / HEMK vor :
- in den Schulen Informationsprogramme zustandezubringen, in Zusammenarbeit mit den Schuldirektoren, den Elternverbänden und ausserschulischen Vortragsrednern
- an Versammlungen für die Eltern teilzunehmen, um sie über die Vorbeugungsprogramme zu informieren, die die Schulelternverbände in die Schulen durchgesetzt haben
- Gesetzentwürfe zu verfertigen, um gegen sexuelle Verbrecher und rückfällige Vorbestrafte zu kämpfen
- Dokumente über Vorbeugungsmassnahmen herauszugeben (s. Website
"meine Sicherheitsregeln")
Um die Erwatung der Opfer zu verstehen zu geben, schreitet die
Assoziation in der Ecole Nationale de la Magistrature (staatliche hohe
Schule für zukünftige Richter) ein, auch in Bildungszentren der
staatlichen Polizei, ebenfalls in der Universität, im Rahmen der neuen
Diplome über einne sogenannte "Opferkunde". Sie nimmt gleichfalls an
vielen Kolloquien teil.
Die Préfecture des Départements Hauts-de-Seine hat die APEV / HEMK zu
Wohltätigkeitsveranstaltung erklärt. 1997 war die APEV / HEMK eine der
16 Partnerassoziationen der "Grande Cause Nationale" (grosse
staatliche Sache) für den Schutz der misshandelten Kinder. Sie ist
Mitglied der COFRADE, die überprüft, ob und wie Frankreich die
Internationale Convention der Kinderrechte anwendet und befolgt.
Die APEV / HEMK arbeitet in enger Zusammenarbeit mit den verschiedenen
Mitgliedsassoziationen der INAVEM und mit zahlreichen anderen
Assoziationen in Frankreich und im Ausland.
Die APEV / HEMK wird vom Justizministerium, von verschiedenen Städten
und Gesellschaften und von mehreren bekannten Personen unterstützt.
A . P. E. V.
3 rue Edouard-Branly
92130 ISSY-les-MOULINEAUX
FRANCE
Tél.-fax 33 (0)1 46 48 35 94
E-mail:apev@apev.org
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